Pharmacokinetics und Toxizität

In diesem Beitrag geht es darum, wie sich der mRNA-Impfstoff von Pfizer im Körper verteilt, und an welchen Stellen im Körper auftreten können.

letztes Update 2024-02

Im folgenden fasse ich einen Beitrag von Palmer und Bhakdi mit dem Titel „The Pfizer mRNA vaccine: pharmacokinetics and toxicity“ (Juli 2021) zusammen und übersetze ins Deutsche (Download von doctorsforcovidethics.org).

 

1 Einführung und Hintergrund

Die Frage, wie sich ein Wirkstoff im Körper verteilt und wo er wirkt, ist Gegenstand der Pharmacokonetics. Normalerweise werden sorgfältige Untersuchungen dazu angestellt. Bei den Covid-19 Impfstoffen wurde von offizieller Seite eine eilige Entwicklung gebilligt, und es ist zu groben Vernachlässigungen bei der Entwicklung und Zulassung gekommen. Wir haben also nur sehr flüchtige Daten zu der Verteilung des Wirkstoffs im Körper. Die einzige etwas detailliertere Darstellung, die die Öffentlichkeit erreicht hat, ist eine Darstellung von Pfizer, die Pfizer 2020 den japanischen Gesundheitsbehörden übergeben hat.

Auch wenn diese Daten weit weg von einer vollständigen Untersuchung des Sachverhalts sind, können trotzdem schon weitreichende Schlussfolgerungen gezogen werden: Pfizer und die Zulassungsbehörden, so sie denn Kenntnis von diesen Daten hatten, mussten von den großen Risiken dieses Impfstoffs wissen, auch schon vor der klinischen Studie. Zudem werden die schon gefundenen Risiken dann in der Zulassungsstudie nicht weiter durch Erheben von entsprechenden Untersuchungswerten beobachtet. Dies wurde von den Zulassungsbehörden auch nicht eingefordert. Dieses zweifache Versagen hat großes Leid nach sich gezogen.

 

Einschub: Von der Infektionsstelle in die Zellen

Palmer und Bhakti erläutern anschließend, was passiert, wenn der Impfstoff in eine Zelle aufgenommen worden ist. Ich möchte gerne noch auf den Zwischenschritt aufmerksam machen, nämlich was der Impfstoff im Körper macht, nachdem er in den Oberarmmuskel gespritzt worden ist. Ich meinte gehört zu haben, dass damit geworben worden ist, dass der Impfstoff im Oberarmmuskel bliebe. Einige Menschen in meinem Umfeld ist dies jedoch nicht zu Ohren gekommen. Wie dem auch sei – der Impfstoff bleibt nicht oder nur zu einem Teil im Oberarmmuskel. Er wandert erst in die nahegelegenen Lymphknoten und dann in den Blutkreislauf. Wenn bei der Impfung in eine Ader gespritzt wird, dann ist der Impfstoff logischerweise gleich im Blut. Früher wurde dieses Risiko durch das sogenannte Aspirieren minimiert. Dabei wird wenn die Nadel eingestochen ist, die Spritze leicht aufgezogen und geschaut, ob Blut kommt. Das Verfahren wurde aber für die Covidimpfungen nicht durchgeführt.

Bemerkenswert sind noch Hinweise darauf, dass die Lipidnanopartikel gezielt so gestaltet worden sind, dass der Impfstoff in die Lymphknoten wandert. (siehe tkp.at, Abschnitt „Absichtliche Verteilung …“)

Nächste Station: Wo finden die Nanopartikel des Impfstoffs den Zutritt zu Zellen? Wahrscheinlich dort, wo sie nahe an Zellen kommen und das Blut langsam fließt. Das ist in den Kapillaren. In welchen? Zufall. Zufall ist damit auch, wo die Reaktionen, die mit der Aufnahme des Impfstoffs verbunden sind, stattfinden.

Ein weiterer Aspekt ist noch erwähnenswert. Bei dieser Art der Impfstoffgabe produziert der Imfpling das Antigen selber. Damit ist unklar: Wo die Spikeproteine gebildet werden, wie lange sie gebildet werden, in welcher Qualität sie gebildet werden und in welcher Menge sie gebildet werden.

 

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1.a Wie die mRNA Covid Impfstoffe wirken

Die mRNA ist ummantelt mit verschiedenen synthetischen Lipiden (fettartige Moleküle). Aufgabe der Lipide ist es, den Transport der mRNA und die Aufnahme in die Zellen zu ermöglichen. Ist der Impfstoff in der Zelle angekommen, ist er von einer Membran umgeben, eine kleine Blase, die von der Zellmembran gelöst wurde. Diese Membran wird nun mit Hilfe eines kationischen Lipids (kationisch: + geladenenen) aufgesprengt, die mRNA wird frei, dockt sich an die Ribosomen an, und das Spike wird produziert.

Die meisten Spikes werden zur Zelloberfläche transportiert. Dort werden sie von B-Lymphocyten (B-Zellen) bemerkt, die daraufhin anfangen Antikörper herzustellen.

Ein Teil der Spikes spaltet sich ab. Wenn dies in den Blutstrom geschieht, dann binden sie an Blutplättchen (Thrombozyten) und aktivieren sie. Das fördert Blutverklumpungen. (weiteres zu Wirkungen der Spikes)

Ein Teil der produzierten Spikes wird gleich wieder zerlegt und einige Bruchstücke an der Zelloberfläche gezeigt. Wenn das Immunsystem diese Bruchstücke nicht als Teil des Selbst erkennt, wird eine Immunantwort gegen das Bruchstück und Zelle eingeleitet, so dass die Zelle abstirbt. Wenn dieser Vorgang in den Endothelzellen, also den Zellen, die die Adern auskleiden, geschieht, dann führen die Gewebeschäden wiederum zu Blutverlumpungen.

 

1.b Transcytosis von Lipoproteinen aus dem Blutstrom ins Gewebe

Jeglicher Austausch von Stoffen zwischen Geweben und dem Blutstrom findet in den Kapillaren statt. Kapillare sind die ganz feinen Blutäderchen. Das Blut wird hier nur mit 1 Zellschicht von der extrazellulären Matrix des Gewebes getrennt. Kleine Moleküle wie Blutzucker oder Aminosäuren können zwischen diesen Endothelzellen hindurch in das Gewebe gelangen. Größere Einheiten, wie zum Beispiel der Impfstoff, müssen von den Endothelzellen auf der einen Seite aufgenommen werden und werden auf der anderen Seite wieder ausgestoßen.

 

2 Die Pfizer Impfstoffstudie mit Ratten

Zur Anwendung kam ein Modell-Impfstoff. Die Lipidbestandteile wie im Impfstoff aber statt der Spike-mRNA eine mRNA für Luciferase, dem Glühwürmchenleuchtstoff. Cholesterolhaltiges Lipid wurde radioaktiv markiert.

Der Impfstoff wurde in einen Muskel injiziert. Nach Ablauf verschiedener Zeitspannen wurden jeweils einige Ratten getötet und die Radioaktivität in verschiedenen Organen gemessen. Es wurde auch bestimmt, an welchen Stellen der Leuchtstoff leuchtet.

2.a Schlüsseldaten der Lipid-Verteilungsstudie

Auf der X-Achse sind die Stunden nach der Impfung aufgetragen., auf der Y-Achse, wieviel „Lipid-Äquivalent“ in den untersuchten Organen gefunden wurde.

Zunächst ist zu bemerken, dass bereits nach einer Viertelstunde (0.25h) eine nennenswerte Menge des Impfstoffs im Blutplasma zu finden ist. Ein Grund dafür könnte der oben erläuterte Durchgang durch die Epithelzellen sein. Bedeutender ist wohl die Entwässerung des Muskelgewebes über das Lymphsystem, das letztlich ins Blut mündet. Der Prozess wird wahrscheinlich durch eine Entzündungsreaktion beschleunigt.

Wenn der Spiegel im Blut anfängt zu sinken, steigt der Spiegel in anderen Organen, besonders der Leber (liver) und der Milz (spleen). In beiden Organen befinden sich viele Makrophargen, die das Blut von Fragmenten abgestorbener Zellen reinigen. Diese Makrophargen könnten für das Ansammeln des Impflipids in der Milz verantwortlich sein. In der Leber sind es wohl eher die leberspezifischen Endothelzellen, die besonders viele Lipid-Rezeptoren haben. Die Einlagerungen in den Eierstöcken und in den Nebennieren ist wohl ebenfalls auf Lipid-Rezeptoren zurückzuführen. Beide Organ nehmen Lipoproteine auf um Cholesterol zur Hormonproduktion herzustellen.

 

2.b Direkter versus indirekter Transport zu den Eierstöcken

Bei den Lipiden, die beispielsweise in den Eierstöcken gemessen worden sind, stellt sich die Frage, ob es sich um den gesamten Impfstoff mit mRNA handelt. Oder ob der Impfstoff vorher durch die Leber zerlegt worden ist, die Lipide wieder ins Blut gegeben worden sind und ohne mRNA von den Eierstöcken aufgenommen worden sind. Die möglichen Nebenwirkungen sind da völlig andere. Die Frage hätte leicht mit einem ähnlichen Experiment geklärt werden können — ist sie aber nicht.

 

2.c Sehr langsamer Abbau des kationischen Lipids

Der Level des kationischen Lipids in der Leber bleibt auch 2 Wochen nach der Injektion hoch. Sogar 6 Wochen danach konnten noch Bestandteile gefunden werden. Es kann auch sein, dass dieses Lipid von der Leber wieder in den Blutkreislauf gegeben wird und dann in Fettschichten eingespeichert wird. Dort ist es von Stoffwechselvorgängen weitgehend abgeschirmt und könnte Monate oder Jahre dort lagern. Weitere Impfungen mit dieser Technologie führen dann also zu einer Kumulierung dieses Giftstoffes.

Der langsame Abbau ist durch das Design des kationischen Lipids erklärbar. Das gewählte Design ist allerdings nicht notwendig, um die spezifischen Aufgaben für den Impfstoff zu erfüllen. Dieses Lipid wurde also absichtlich so konstruiert, dass es vom Körper nur langsam abgebaut wird.

 

2.d Was ist mit den anderen Organen?

Zu anderen Organen und der Verteilung der mRNA liegen keine Daten vor. Da entsprechende Studien einfach zu erstellen sind, nehmen die Autoren an, dass Pfizer diese Studien gemacht hat, aber entschieden hat, die Daten nicht zu veröffentlichen.

 

3 Was sagen die Pfizer Tierstudiendaten über die biologischen Effekte in Menschen aus?

Das Spike-Protein taucht schnell im Blut auf.

Giftigkeit für Organe, die beobachteterweise viel Impfstoff aufnehmen (Leben, Milz)

Giftigkeit für Organe, die erwartbar viel Impfstoff aufnehmen (Eierstöcke, Plazenta, aktive Milchdrüsen)

Der Impfstoff wird in einige Organe stärker aufgenommen werden als mit dem Modell-Impfstoff, wenn das Spike-Protein statt der Luciferase gebildet wird. Das gilt besonders für das Gehirn.

Die Gewebeschäden durch Zelltodaktivierung werden mit dem schon etwas trainierten Immunsystem nach der zweiten Impfung stärker ausfallen.

In die Muttermilch gelangt der Impfstoff, indem dieser in die Milchdrüsen aufgenommen wird. Milchdrüsen sind apocrine, d.h. sie trennen einen Teil ihres Cytoplasmas ab und geben es in die Milch. Ein zweiter Wirkungsmechanismus ist die Expression und Absonderung von Spike-Proteinen in die Milch.

Auch die EMA [5] hat einen Bericht mit Tierstudiendaten erhalten, in denen ein Modell-Impfstoff verwendet worden ist, der Luciferase statt des Spike Proteins kodiert. Beobachtete Schäden in diesem Bericht können also nicht von dem Spike-Protein verursacht worden sein. Es wurden beobachtet: Muskelfaserdegeneration und -vernarbung, subcutane Entzündung, Leberzell-„vacuolization“ und -degenertion, Entzündungen und Funktionsstörungen von Gelenken und Nerven.

Einen Test auf die Auswirkungen des Impfstoffs führte Pfizer nur mit Ratten durch und nur mit 21 Tieren. Es zeigte sich eine Verdopplung des Abgangs von noch nicht eingenisteten Embryos. Die EMA ordnete die gemeldeten Zahlen als im Rahmen vergangener Beobachtungen liegend ein. Sie bestand nicht auf der Durchführung eines Experiments mit statistisch signifikanten Ergebnissen. Die gleiche Kritik gilt auch für Fehlbildungen.

Es muss gesagt werden, dass diese toxischen Effekte, die in den Tierversuchen beobachtet worden sind, in den so genannten klinischen Studien nicht überwacht worden sind. Dies hätte zu Beispiel geschehen können, indem für das Blutverklumpungsthema D-dimere oder Thrombozyten bestimmt worden wären, und für Schäden an Muskelzellen Troponin/Kreatin Kinase oder für Leberschäden gamma-Glutamyltransferase. Die beobachteten Effekte der Tierstudien korrespondieren jedoch mit den beobachteten adversen Effekten seid Beginn der Massenimpfungen.

 

Links

Update 2024-02
Buchtipp
Siguna Müller: Challenges and Opportunities of mRNA Vaccines Against SARS-CoV-2: A Multidisciplinary Perspective, Februar 2023.
In diesem Monumentalwerk bearbeitet sie sämtliche verfügbare wissenschaftliche Informationen zu den Grundlagen der mRNA – Impfplattform. Besprochen auf tkp.at.

Update 2023-08
Ein Beitrag, in dem die beiden Pharmacokinetic-Rattenstudien von Pfizer, die der Öffentlichkeit bekannt geworden sind, besprochen werden:
Report 36: Pfizer Used Dangerous Assumptions, Rather than Research, to Guess at Outcomes, auf dailyclout.io.

 

 

 

gepostet am 2022-02-09
Update am 2023-08-29
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