Akteure der Krise: RKI & Co

Hinschauen und überlegen: Sind die prominenten Akteure der Krise vertrauenswürdig, oder fahren wir besser mit selber informieren und entscheiden?

 

 

Erfüllt das RKI seinen Auftrag?

Das RKI ist: „[…] zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung.“ (Quelle: RKI-Homepage)

Mein Vertrauen in das RKI als eine Institution, die die Bevölkerung der Bundesrepublik vor Schaden bewahrt ist tief erschüttert. Aus folgenden Gründen:

(1) Am einfachsten zu erkennen ist, dass das RKI die Corona-Fallzahlen ohne Bezugsgröße veröffentlicht hat. Dieses Vorgehen missachtet grundlegende Standards der Datenauswertung. (siehe dazu Fallzahlen – eine Frage der Bezugsgröße)

(2) Auch einfach zu sehen: In den Monatsberichten zum Impfgeschehen weist das RKI keine Zahlen für Genesene aus. Wenn aber die Impfung etwas bringen soll, dann braucht es ja ein Immunsystem, das trainiert werden kann. Wenn es aber ein solches Immunsystem gibt, dann wird es auch durch den Kontakt mit dem Wildtyp trainiert. Folglich haben ungeimpft genesene andere Risiken als ungeimpft naive. Die Entscheidung, die ich als individuum habe, ist entweder den Weg über die Infektion zu gehen und dann hoffentlich zu genesen oder den Weg über das Impfabo und hoffentlich gesund zu bleiben. Für diese Abwägung stellt das RKI keine Zahlen dar. Es wirft alle Ungeimpften in einen Topf.
In den Monatsberichten werden übrigens auch keine Impfnebenwirkungen thematisiert.

(3) In dem Report für Notaufnahmen ändern sich Ende 2021 auf einmal rückwirkend die dargestellten Zeitreihen. Datenmanipulation täte ich sagen. Und zwar weisen für die kardiologischen und vaskulären Notaufnahmen mit Impfbeginn einen deutlichen Anstieg auf, was gerne als Hinweis auf mögliche Nebenwirkungen angeführt wird. Im Bericht 1.12.2021 und nocheinmal im Bericht 22.12.2021 ändert das RKI rückwirkend die dargestellten Verläufe, so dass der Anstieg wesentlich weniger auffällt. Im Bericht vom 2.02.2022 wird die Darstellungsweise dann komplett geändert, so dass die Anstiege nicht mehr zu erkennen sind. (Für eine ausführliche Darlegung siehe RKI manipuliert: Ende 2021 geänderte Notaufnahmezahlen ausgewiesen

(4) Das RKI gibt nicht bekannt, wie die „aufgrund“ Corona-Hospitalisierungen ermittelt werden, die es in den Monatsberichten zur Ermittlung der Impfeffektivität verwendet. Das verletzt den üblichen Standard bei medizinischen Studien, ist unwissenschaftlich und öffnet Willkür Tür und Tor.

(5) Wie wertest du den Umgang mit den Ergebnissen der Pfizer-6-Monats-Zulassungstudie?: Aus der 6-Monats-Zulassungsstudie von Pfizer ergibt sich, dass die Nebenwirkungen des Impfstoffs von Biontec mindestens gleich groß eher größer als die vermiedenen Schäden durch vermiedene Coronaerkrankungen liegen (https://coronaquest.de/ziel-gesundheit-aus-dem-anhang-der-pfizer-zulassungsstudie/). Und das zu Zeiten der Wuhan-Variante.
Für mich folgt daraus zweierlei: Es ist absurd von den Impfstoffen als nebenwirkungsarm zu sprechen. Das RKI hat sich meines Wissens aber nicht gegenteilig geäußert. Und: Wenn sich also gezeigt hat, dass viele Nebenwirkungen zu erwarten sind und auch neue Wirkmechanismen zum Einsatz kommen, dann wäre doch ein verantwortungsvoller Umgang so, dass zum einen die Anwendung vorsichtig betrieben wird und zum zweiten ein aktives Monitoring der Impfnebenwirkungen eingerichtet wird. Also beispielsweise nicht nur die Hospitalisierungen wegen Coronafällen erfassen, sondern auch die Hospitalisierung insgesamt, samt Impfstatus. Das ist nicht geschehen. Daraus schließe ich, dass das RKI nicht zu einer ausgewogenen Risikoabwägung beitragen will.

Soweit die markantesten Gründe dem RKI zu misstrauen. Weitere:

(5a) Das RKI hat mit Bericht vom 5.5.2022 die regelmäßige Darstellung der Impfeffektivität eingestellt. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, bei dem die dargestellte Impfeffektivität für symptomtische Erkrankungen der 18-59 jährigen erstmals im Wesentlichen Null geworden ist. Auch das zeugt nicht vom Willen zum Finden und Kommunizieren einer ausgewogenen Risikoabwägung.

(5b) Das RKI hat nach 2 monatiger Pause nun einen Monatsbericht zur Impfeffektivität veröffentlicht (Juli 2022). Die Impfeffektivität zu symptomatischen Fällen wird anhand von Studien bis Februar 2022 diskutiert. Da fällt zweierlei auf: Zum einen, das RKI erhebt also keine eigenen brauchbaren Daten. Zweitens untersuchen die ausgewählten Studien Varianten, die bereits ein paar Monate gar nicht mehr umlaufen. In dem Bericht gibt es zahlreiche Ungereimtheiten. Beispielsweise wird in einer Studie eine Impfeffektivität von -76% gefunden. Das RKI zitiert diese Studie mit 0% Impfeffektivität. Es tauchen aufeinmal Daten zu „aufgrund“ und nicht nur „mit“ Corona hospitalisierten Fällen auf, ohne zu erklären, woher die Daten kommen und wie zwischen aufgrund und mit unterschieden wird.
Eine detaillierte Besprechung dieses Monatsberichts findet sich auf florianschillingscience.org. Meine Version dieser Argumente findet sich hier: Das RKI panscht: Impfmonatsbericht Juli 2022.

(5c) Das RKI verschleiert das Thema negative Impfeffektivität. Beispielsweise in der Tabelle zur Impfeffektivität vom 05.04.2022 heißt es: „Bei niedriger Effektivität kann es insbesondere bei niedrigen Fallzahlen zur Berechnung von negativen Werten kommen, diese werden mit 0 ausgewiesen.“ Nun ist es aber so, dass bei der Entwicklung von Corona-Impfstoffen in Vor-Pandemiezeiten immer ADE ein Thema war, also eine mit der Impfung einhergehende antikörperverstärkte Erkrankung. Tritt dieser Fall ein, dann gelingt es dem Virus die Antikörper, die eigentlich gegen das Virus gerichtet sind, dazu zu verwenden, um schneller in die Zellen zu gelangen. Und dann zeigt sich das in negativen Impfeffektivitäten. Das RKI blendet diesen Fall nun einfach aus. Welche Rückschlüsse lassen sich damit auf das RKI ziehen? Diese?!: Entweder sie haben von ihrem Fach keine Ahnung, oder sie wollen die Bevölkerung täuschen.

(6) Noch ein Datendesaster: Im Wochenbereicht vom 7.7.2022 Seite 18 findet sich der Hinweis, dass von den Hospitalisierten bei einem Drittel der Impfstatus unbekannt sei.

(8) Es gibt keine nachvollziehbare Aufbereitung zum Abwägen von pro und kontra Masken, seitens des RKI. Siehe Beitrag Was Masken bewirken #RKI.

Das sind die Argumente, die ich nachvollzogen habe. Es laufen noch mehr um.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass das RKI aus einem weiteren Grund nicht geeignet ist, um das Regierungshandeln juristisch zu überprüfen: RKI ist ein Institut des Bundes und der Bundesegierung unterstellt.

 

Paul Ehrlich Institut (PEI)

Auch das PEI hat sich meines Wissens nicht dazu geäußert, dass in der 6-Monatszulassungsstudie von Pfizer mehr Nebenwirkungen registriert wurden als Covid-Erkrankungen verhindert wurden. Trotzdem hat das PEI keinen Einspruch gegen die Zulassung eingelegt und auch die Bevölkerung nicht über die Risiken informiert.

Das PEI setzt eine Observed-versus-Expected-Analyse ein, um Risikosignale bei den Impfstoffen zu erkennen. Beispielsweise, ob die Impfstoffe zu Todesfällen führen könnten. Das Ergebnis dieser Analyse für die Todesfälle zeigt, dass etwas fundamental anders laufen muss, als es das PEI erwartet hat. Das Überwachungsinsturment ist so unbrauchbar. Aber das PEI reagiert nicht. Hier die Analyse: PEI: 140.000 Verdachtsfälle auf Tod nach Impfung mindestens, dann wäre es ein Risikosignal.
(Interessanterweise ähnlich auch beim amerikanischen CDC.)

Update 2022-12: Das PEI hat bis zum Dezember 2022 keine Gesundheitsdaten aus 2021 ausgewertet. Weder die des statistischen Bundesamtes, die noch nicht vorliegen. Noch die Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Diese Daten hat sich jetzt der Datenanalyst Tom Lausen besorgt und ausgewertet. Ein Ergebnis: Schon im ersten Quartal 2021 sind 10 mal (?!) mehr plötzliche Todesfälle abgerechnet worden als zuvor. Es wäre Aufgabe des PEI gewesen dies zeitnah zu entdecken und Untersuchungen einzuleiten, ob diese Todesfälle von der Impfung verursacht werden. mehr dazu.

Aus nicht erläuterten Gründen, geht das PEI wohl davon aus, dass die Anzahl der gemeldeten Fälle von Impfnebenwirkungen der tatsächlichen Anzahl der Impfnebenwirkungen entspricht, also eine Meldequote von 100%. Was sehr ungewöhnlich für ein passives Meldesystem wäre (siehe dazu Beitrag passive Meldesysteme). Auch wenn es Hinweise gibt, dass es eine Untererfassung gibt, geht das PEI diesen nicht nach. Siehe Paul Ehrlich Institut (PEI) versus Realität – Video, auf tkp.at.

Links
Der bis 2004 verantwortliche Mitarbeiter für die Impfstoffsicherheit in Deutschland gibt Einblicke in die Arbeitsweise des PEI (Video auf Youtube). Hintergründe der TOKEN-Studie u.v.m. Mein Fazit: Bei den Corona-Impfungen wird es auf die Spitze getrieben. Das Prinzip ist aber eingeübte Praxis. Zeit für Wandel.

Eine Auflistung und Besprechung der Sicherheitsberichte des PEI findet sich auf corona-blog.net.

Zur Arbeitsweise des PEI siehe auch die Nachfrage von 5 Chemikern zu den Inhaltsstoffen und die Antworten des PEI. Im Beitrag Weitere Inhaltsstoffe.

 

Die STIKO

Bei der Impfempfehlung beschränkt sich die STIKO auf eine mögliche Verbesserung der Antikörpertiter. Weder wird die aktuelle Gefährdungslage für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen durch Corona aufbereitet noch die Nebenwirkungen. Ein Abwägen mit dem Weg ohne weitere Impfungen, Behandlungsmöglichkeiten und Vorsorgeoptionen findet ebenfalls nicht statt. Nach den Motto: Wer als einziges Werkzeug eine Impfung hat, sieht überall Impfwirksamkeit.
Zur Besprechung der 22. Aktualisierung hier lang.

 

Sachverständigenausschuss

Nach zwei Jahren „evidenzbasierter“ Maßnahmen und „Folge der Wissenschaft“-Sprüchen und Diffamierung von Menschen, die die Maßnahmen hinterfragen, heißt es in der Einleitung des Sachverständigenratberichts, der die Maßnahmen zum Juli 2022 zu begutachten hatte (S. 8):

Ferner fehlte eine ausreichende und stringente begleitende Datenerhebung, die notwendig gewesen wäre, um die Evaluierung einzelner Maßnahmen oder Maßnahmenpakete zu ermöglichen.“

Das heißt doch, dass die die Rede von Wissenschaftlichkeit vorgeschoben wurde und als Hinhalte- und Täuschungsargument missbraucht worden ist, und die Maßnahmen unwissenschaftlich durchgeführt worden sind, richtig?

 

Was berichten Institute in anderen Ländern?

Was zu dem Entsetzen dann noch beiträgt: Das RKI steht nicht allein da. Die Bericht in anderen Ländern sind auch so gestaltet, dass ersichtlich wird, dass Transparenz und Schaffen einer evidenzbasierten Entscheidungsgrundlage nicht das Ziel ist. Beispiele: Schottland hat zum Beispiel lange Zeit gut strukturierte Zahlen veröffentlicht. Solange bis die Zahlen auf eine negative Impfeffektivität schließen ließen. Dann wurden die Veröffentlichungen eingestellt.

Die AGES erstellt die Coronadaten für Österreich. Sie stellt nun in ihrem Berichten Mischgruppen aus Genesenen und Geimpften her, so dass sich keine Aussagen mehr über die Impfeffektivität ableiten lassen ( Verschleierung des Impf-Desasters in Österreich nach Art der AGES auf tkp.at).

In Kananda sieht die Berichterstattung auch stark nach Täuschung aus. Der Trick dort: Es werden kumulierte Zahlen seit Beginn der Coronakrise veröffentlicht. Damals gab es, wie es nunmal so ist, nur Ungeimpfte. Die Ungeimpften dominieren deshalb die Fallzahlen. Siehe die kurze Ausführung hier.

In England berichtet das ONS. Aus den Mortalitätsdaten, die dieses Institut zusammengestellt hat, kommt heraus, das Ungeimpfte 165% erhöhtes Risiko haben als Geimpfte zu sterben – an nicht covidbezogenen Todesursachen (anhinternational.org). Die Impfung ist demnach also ein Allheilmittel. Oder sie berichten von höheren Mortalitätsraten von Ungeimpften. Wenn die Zahlen zurückgerechnet werden, fehlen aber in der Bevölkerung etwa ein Viertel der Menschen (tkp.at).
Update 2023-03: 7 Monate sind seit der letzten Veröffentlichung vergangen, jetzt gibt es einen neuen Zahlensalat des ONS. Wie es schmeckt, und welche Zutaten sich noch identifizieren lassen, davon berichtet Florian Schilling auf multipolar-magazin.de.

Für die USA weist Steve Kirsch darauf hin, dass das Aufdecken von Widersprüchlichkeiten in den offiziellen Daten nicht möglich ist, weil die Daten gar nicht in der dafür erforderlichen Detailtiefe veröffentlicht werden (auf substack.com).
Update 2023-01: Das CDC macht das wie das PEI: Als Hauptüberwachungssystem ein passives Meldesystem einrichten, und dann die Daten nicht ernstnehmen, weil die Daten ja nichts taugen. Siehe dazu CDC Finally Released Its VAERS Safety Monitoring Analyses for COVID Vaccines via FOIA.

Aus Israel wird im Sommer 2022 von einem Whistleblower berichtet, dass zum einen das Beobachtungssystem für Nebenwirkungen bis Ende 2021 defekt war. Und die Daten aus dem neuen System wurden unterschlagen. Es gab eine Videokonferenz dazu, dann 2 Monate Funkstille und dann wurden veränderte Daten veröffentlicht. Das Besondere an den Daten ist, dass sich wiederkehrende Nebenwirkungen nach verschiedenen Dosen nachvollziehen lassen, was es eher erlaubt, eine kausale Interpretation vorzunehmen. Und die Anzahl, Schwere und Dauer passt nicht zu den Versprechen.Hier eine Darstellung der Ereignisse mit Links zu Sequenzen aus der geleakten Konferenz: Unerwünschte Wirkungen des Pfizer-Impfstoffs, die vom israelischen Gesundheitsministerium vertuscht werden, auf brownstone.org.

 

RKI-Intention
Was macht das RKI

Würdest du zustimmen, dass die obigen Hinweise darauf hindeuten, dass das RKI die Impfungen puscht und ihnen dabei die Wahrheit und die Gesundheit der Menschen egal ist?

 

Bundesregierung

Aus einem Strategiepapier der Bundesregierung zu Beginn der Coronakrise (pdf, S. 13):

„Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:“

„2) ‚Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden‘: Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Was für eine Art von Beziehung von Regierung zu Menschen spricht daraus?

 

Update 2023-07
Im März 2023 wird an die Bundesregierung eine Anfrage zum Impfstoff von Biontec/Pfizer gestellt. Anlass ist ein Bericht der Welt, nach dem es bedenkliche Unregel­mäßigkeiten bei der Zulassungs­studie gegeben habe, die geeignet seien, die Ergebnisse der Zulassungsstudie in Frage zu stellen. Ich finde sciencefiles.org bringt die Sache auf den Punkt. Zitat:

Antwort der Bundesregierung:
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse vor, anhand derer sich die geschilderten Sachverhalte bestätigen [ODER WIDERLEGEN] ließen.

Einschätzung von sciencefiles.org:
„Weiter muss man eigentlich nicht lesen. Die Mitglieder einer Bundesregierung, die um ihre Bevölkerung besorgt sind, denen die eigene Bevölkerung nicht am Allerwertesten vorbei geht, würden natürlich, wenn ihnen auch nur der Verdacht von Pharma­unternehmen betrogen worden zu sein, zum Schaden, finanziellen wie gesund­heitlichen Schaden der Bevölkerung, zu Ohren kommt, sofort eine Untersuchung einleiten, die nicht dem Ziel dient, “Kenntnisse zu gewinnen, die den Betrugsvorwurf bestätigen”, sondern Kenntnisse, die ihn eindeutig widerlegen, um sicher­zustellen, dass die eigene Bevölkerung durch Regierungs­­handeln nicht gesund­heitlichen und finanziellen Schaden nimmt. Lässt sich nicht eindeutig widerlegen, was behauptet ist, dann wird eine verantwortungs­bewusste Regierung die medizinische Intervention beenden und einen Untersuchungs­­ausschuss einsetzen. Die deutsche Bundes­regierung und mit ihr wohl alle westlichen Regierungen tut nichts davon.

Diese Regierungen stehen nicht auf der Seite der eigenen Bevölkerung. Die eigene Bevölkerung ist diesen Figuren egal.
Sie sch… auf die eigene Bevölkerung.“

 

Update 2023-07
Aussagen von Mitgliedern der Bundesregierung, die nicht auf dem Bodes des Grundgesetz stehen. Zusammengestellt von einem Juraprofessor Martin Schwab. Auf fassadenkratzer.wordpress.com.

 

Olaf Scholz

„Es darf keine roten Linien geben, das hat uns diese Pandemie nun wirklich gezeigt.“
(zitiert nach ZDF Nachrichten, 12.12.2021)

In windeseile wurden als Antwort auf die Pandemie Leitlinien für Pandemiemanagement, das Entwickeln von Impfstoffen und die Zuständigkeit für die Therapiewahl aufgehoben. Zudem gab es Einschränkungen der Grundrechte. In den Medien wurde Panik getrommelt. Von einem entspannten Diskutieren der Maßnahmen und möglicher Alternativen war bis zum Zitat noch keine Spur. Anstatt in einer solchen erhitzten, nebeligen Situation mit Grundrechtseinschränkungen für eine sorgfältige Prüfung zu plädieren, um insbesondere vor Aushebelung demokratischer Prinzipien zu schützen, baut er weitere Hemmschwellen für das Regierungshandeln ab.

 

Lauterbach

Auf der einen Seite sagt er „Die Maßnahmen wirken!“,  „Die Maßnahmen wirken!“, „Die Maßnahmen wirken!“, „Die Maßnahmen wirken!“. Auf der anderen Seite beantragt er eine Verschiebung der laut Infektionsschutzgesetz fälligen Evaluation, weil die Daten dafür nicht ausreichen würden.
(Quelle: ZDF, Evaluierung der Corona-Maßnahmen auf die lange Bank geschoben? | Berlin direkt, Youtube, Minute 0:18 und Minute 2)

Update 2023-03
Ausschnitt einer Zusammenstellung von Bastian_Barucker auf telegram. Dort auch Quellenhinweise.
12.03.2023, ZDF heute Nachrichten: Auf der Grundlage der Daten des PEI, schwere Nebenwirkungen 1:10.000. Zahlen waren die ganze Zeit bekannt und sind auch relativ stabil geblieben.
Sein Tweet vom 14.08.2021, mit der Behauptung, dass die Impfung nebenwirkungsfrei sei, das war eine Übertreibung, sagt er. Habe habe auch vorher immer schon zu Nebenwirkungen Stellung genommen.
Lauterbach 16.06.2022: Es gibt sehr schwere Nebenwirkungen. Kommen manchmal vor. Weniger als 1:25.000.
13.2.2022 bei Anne Will: Die Impfungen sind nebenwirkungsfrei. Das muss immer wieder gesagt werden.

Das Lauterbach auf diese Weise agiert, ist ja kein Geheimnis. Stellt sich also die weitergehende Frage: Warum wurde er von wem als Gesundheitsminister eingesetzt?

 

Bill Gates

Die Informationen, die mir zu Bill Gates über den Weg gelaufen sind, bewerte ich als potentiell wichtig, um die Pandemie und die Impfkampagne zu verstehen. Allerdings bin ich kein Experte für seinen Werdegang. Anders als bei den Informationen rund um die Impfungen habe ich keine Informationen aus verschiedenen Quellen, die sich wechselseitig bestärken oder widersprechen. Wenn du Kenntnis seines Werdegangs und weitere Informationen hast, die den dargestellten Informationen widersprechen, bitte ich darum, mich in Kenntnis zu setzen.

„Leider ist das Virus selbst – insbesondere Omicron – eine Art Impfstoff, schafft sowohl B-Zellen- als auch T-Zellen-Immunität und hat es besser geschafft, die Weltbevölkerung zu erreichen, als wir es mit Impfstoffen getan haben.
Zitat von der Münchner Sicherheitskonferenz 2022, ansehen hier (Twittereinbettung).
Merkwürdig, oder? Anstatt, dass der eh schon super super reiche Bill Gates sich freut, dass nun die Weltbevölkerung auf dem Weg zur Immunität gegen Corona ist, sagt er „leider“.

First we got population. If we do a really great job on new vaccines, health care, reproductive health services we can lower that by perhaps 10 or 15%.
(deutsch: Zuerst haben wir da die Bevölkerung. Wenn wir richtig gute Arbeit machen bei neuen Impfstoffen, in der Gesundheitsfürsorge, bei Gesundheitsdienstleistungen, die die Fortpflanzung betreffen, dann können wir diese vielleicht um 10 oder 15% senken.)
Quelle: TED Talk 2010, Minute 4.

Wenn du nun Interesse hast weiterzurecherchieren, Hermann von Bering hat in seinem Buch „Die Corona-Lüge – demaskiert“ (2020) 14 Seiten zu Gates zusammengestellt.

 

Weitere kurz

Update 2023-03: Wer darauf vertraut, dass die in Europa tätige Zulassungsbehörde EMA bei der Zulassung der Impfstoffe sorgfältig und wissenschaftlich und nach medizinischen Standards gearbeitet hat, findet vielleicht hier neue Anregungen: Geleakte Emails der EMA: Politik verlangte Freigabe der Corona-Impfstoffe praktisch ohne Prüfung. Auf tkp.at.
Oder hier auf fassadenkratzer.wordpress.com: Schwere Rechtsbrüche bei der Zulassung der mRNA-„Impf“-Präparate?

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind von Gesetz wegen (IfSG §13 Abs. 5) verpflichtet, dem RKI und dem PEI Daten zu abgerechneten Impfnebenwirkungen zu übermitteln. Das ist nicht geschehen. (Quelle: Interview mit Tom Lausen vor dem Hintergrund eines Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig)

Wie weit die Informationen, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Bürgern anbietet, vom aktuellen Geschehen entfernt sind, bespricht norberthaering.de.

Das statistische Bundesamt dreht die Berichterstattung so, dass aus ungeklärten Toten, die die Frage nach der Impfung als mögliche Ursache nach sich ziehen würde, zu Covidtoten. Beitrag auf tkp.at 45.000 Impftote in Deutschland 2021?

In diesem Youtubevideo diskutiert Christian Rieck das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht aus spieltheoretischer Sicht. Tenor: Anstatt Gesetzeskonformität zu prüfen und Richtlinien für den Umgang mit dieser Art von Dilemma aus einer grundsätzlichen Perspektive auszuarbeiten, fällt das BFG ein Urteil auf der Grundlage von Daten, die sich monatlich ändern, und das Urteil bereits zum Zeitpunkt der Verkündung nicht mehr stützen.
Ein Interview zu einem Buch über die Rechtsprechung während der Corona-Krises findet sich auf multipolar-magazin.de. Alexander Christ: Corona-Staat. Wo Recht zu Unrecht wird, wird Menschlichkeit zur Pflicht.

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung untersucht den Geburtenrückgang ohne den Einfluss der Impfung sorgfältig zu prüfen. Eine Besprechung auf norberthaering.de.

Die Daten im passiven Meldesystem für Nebenwirkungen in Europa, Eudravigilance, werden „nachbearbeitet“. Siehe hier.

Beispiel einer Impf-Fortbildung für Ärzte. Was dort wie zur Sprache kommt und was eben auch nicht.

Dramatisch sieht es auch bei den medizinischen Zeitschriften aus. Beispiel: Sciencefiles.org hat sich eine Studie zur Kinderimpfung angeschaut, hier. Zusammentragen der Daten aus dem Text und der Tabelle der Studie ergibt:

  • 1 Kind unter 10.000 Kindern leidet an einer schweren Nebenwirkung nach COVID-19 Impfung
  • 1 Kind unter 100.000 Kindern wird durch zwei Ladungen BNT162b2 vor einer schweren Erkrankung an COVID-19 bewahrt.

Was ist also das Fazit? Schadet mehr als es hilft, also Schrott, richtig? Das Fazit der Autoren: Ein Lob der Impfung !??? – mutmaßlich, damit die Studie veröffentlicht wird:
Our results indicate that vaccines may play an important role in reducing infections and hospitalizations during the omicron wave.
(deutsch: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Impfungen eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Infektionen und Hospitalisierungen während der Omikronwelle spielen könnten.“)

Ein Artikel von sciencefiles.org beleuchtet die Unternehmenskultur von Pfizer anhand einer aktuellen Verurteilung in Großbritannien (Hinweis: sciencefiles legt die Argumente und Meinung, verzichtet aber auf diplomatische Rücksichtnahmen), hier.

Hier ein Beitrag, der die Studienlage zu den Spike-Impfungen und der natürlichen Immunität darstellt und mit dem Zulassungsantrag der FDA (Food and Drug Administration / USA) des Pfizer Impfstoffs für Kinder ab 5 Jahren kontrastiert (Mai 2022).
https://tkp.at/2022/05/18/booster-shot-fuer-kinder-ab-5-jahren-von-pfizer-erhaelt-notfallzulassung-in-usa/
Die Zulassungsstudie weist Mängel auf, die gut zu kommunizieren sind. Appetithappen: Die Studie hat mit 4.000 Probanden angefangen, mehr als 3.000 sind rausgeflogen, keine Angaben warum.
Impfung für Kleinkinder von Florian Schilling
It’s time to stop the shots von Canadian covid Care Alliance

Dann gibt es die Merkwürdigkeit von Faktencheckern. Merkwürdig deshalb, weil schon im Namen anklingt, dass vorliegende Meinungsverschiedenheiten eindeutig und schnell durch Finden und Benennen von Fakten ein für allemal zu entscheiden wären. Was ja auch unterstellt, dass diejenigen, die die andere Meinung vertreten entweder dumm oder böswillig sind. Viele wissenschaftliche Meinungsverschiedenheiten brauchen Jahrzehnte um ausgehandelt zu werden. Wissenschaft ist auch Diskurs. Zu glauben, diesen Diskurs abkürzen zu können, unterschätzt gigantisch die inhaltliche und soziale Komplexität des Erkenntnisprozesses. So ist denn auch zu erwarten, dass sich die Faktenchecks in den meisten Fällen als sehr wackelig bis einseitig erweisen, wenn sie denn gecheckt werden. Ein Beispiel auf norberthaering.de, hier.

 

gepostet am 2022-05-19
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